Hervorgehoben
Mit 57 Jahren über die Hindernisbahn und dann auch noch Soldatengrundfitnesstool (SGT) – eine beachtliche Leistung, die zweifellos Respekt verdient und zeigt, dass es geht. Auf der Hindernisbahn sind Schnelligkeit, Koordination und Kraft gefragt, zwölf Hindernisse müssen auf der 250 Meter langen Strecke überwunden werden. Das SGT unterteilt sich in die vier Module Bewegung im Gelände, Ziehen, Tragen und Heben und spiegelt einsatzrelevante und allgemeine militärische Tätigkeiten wider, wobei die Belastung durch das Tragen der schweren ballistischen Schutzweste erhöht wird.
Die Reservistenkameradschaft Potsdam beteiligt sich in diesem Jahr am 14K3-Gedenkmarsch zur Erinnerung an die im Karfreitagsgefecht 2010 gefallenen deutschen Fallschirmjäger Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und Hauptgefreiter Martin Augustyniak.
Die Ablauflinie überschritten, im Gruppenchat bestätigten die fünf Kfz-Gruppen, dass sie die A13 Richtung Dresden erreicht hatten. Bei kühlen 6 Grad machten sich 13 Reservistinnen und Reservisten aus Berlin und Brandenburg auf den Weg in die Sächsische Schweiz. Der Landesvorsitzende, Oberstleutnant d.R. Randolf Marc Richter, organisierte und leitete die Wander- und Klettertour durch die markanten Felsformationen, Klippen und Felsnadeln der Sächsischen Schweiz. Diese beeindruckende Landschaft ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene ein ideales Wander- und Klettergebiet.
Die gegenwärtige angespannte sicherheitspolitische Lage, insbesondere mit Blick auf Russlands Krieg und den Zerstörungen in der Ukraine, macht deutlich, dass Deutschland und Europa schon in der nahen Zukunft deutlich resilienter und wehrhaften werden müssen, um möglichen Bedrohungen von außen entgegentreten zu können. Für Soldaten und Reservisten liegt der Blick auf die Leistungs- und Durchhaltefähigkeit der Streitkräfte nahe, die nicht nur laut Verteidigungsminister Boris Pistorius wieder kriegstüchtig werden müssen.
Wenn die Schmerzensschreie gestandener Reservisten durch die Märkische Heide schallten, beging die Landesgruppe Brandenburg ihren Jahresabschluss. Verletzte gab es keine, aber die Auffrischung und auch drillmäßige Verwendung von Tourniquets und Notfallverbänden führten allen vor Augen, dass eine richtig angelegte Blutsperre notwendigerweise mit Schmerzen einhergeht. Die Ausbildung der RAG Sanitätsdienst Brandenburg war nur eine der Stationen auf der Marsch-Kombi-Übung am zweiten Adventswochenende auf dem Truppenübungsplatz Lehnin.
Sperren sollen den Gegner abnutzen, lenken und aufhalten. Dazu schränken sie seine Bewegungsmöglichkeiten ein oder verlangsamen sein Vorgehen. Die eigene Truppe, aber auch der Gegner, nutzt dazu verschiedene Arten von Sperren. Daher ist das Wissen um den Kampf mit und um Sperren für alle Truppenteile von Bedeutung.
Der neu aufgestellte Wettkampfkader Berlin-Brandenburg konnte am 30. September seinen ersten Fußabdruck beim Internationalen Militärwettkampf Mönchengladbach (IMM) hinterlassen. Mit einem zweiten Platz in der Kategorie Reserve und einem beachtlichen fünften Platz in der Gesamtwertung konnte der Kader bereits bei seinem ersten Auftritt überzeugen.
Am 16. September 2023 leitete der neue Landesvorsitzende, Oberstleutnant der Reserve Randolf Marc Richter, ein Schulschießen. Dieses Ereignis markiert nicht nur sein erstes Stelldichein als Leitender dieser Veranstaltung, sondern gab den Reservistinnen und Reservisten die Gelegenheit, seine Schwerpunkte in Aktion zu erleben.
Am 5. September erlebten die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Strausberg einen Vortrag der Extraklasse. Gemeinsam mit Kameradinnen und Kameraden des ebenfalls in Strausberg beheimateten Partnerverbandes ABC Abwehrregiment 1 und zahlreichen Gästen nahmen sie an einer Sicherheitspolitischen Bildungsveranstaltung in den Räumen der Reservistenkameradschaft Strausberg in der Barnim-Kaserne teil.
Die Landesgruppe Brandenburg stellte seit mehreren Jahren eine App für Smartphones zur Verfügung, mit der sich Mitglieder und interessierte Nutzer über Neuigkeiten und Termine der Landesgruppe kostenlos infomieren konnten. Der im Hintergrund wirkende Anbieter der App hat seinen Service eingestellt, so dass keine weiteren Updates mehr zur Verfügung gestellt werden. Dies führte und führt zum Teil dazu, dass nicht mehr alle Funktionen ungeingeschränkt funktionieren. Gleichzeitig sanken die Nutzerzahlen und nahm der administrative Aufwand zu.