Hervorgehoben
Das Präsidium des Reservistenverbandes hat die Gründung der Reservistenarbeitsgemeinschaft „Junge Reserve“ beschlossen. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, junge Menschen gezielt anzusprechen, aktiv in die Verbandsarbeit einzubinden und die Arbeit des Reservistenverbandes der jungen Generation ans Herz zu legen.
Der neunte Marsch zum Gedenken endete heute am Ehrenmal der Bundeswehr im Berliner Bendlerblock. 155 Reservistinnen und Reservisten sowie aktive Soldatinnen und Soldaten marschierten in den vergangenen vier Tagen durch Brandenburg und Berlin, um all jenen zu gedenken, die seit Bestehen der Bundeswehr im Dienst ihr Leben verloren haben. Dabei legten Sie 120 Kilometer für die 120 Gefallenen der Bundeswehr und weitere 3.447 Meter zurück, die symbolisch für die im Dienst verstorbenen Kameradinnen und Kameraden stehen.
Sechzehn Jahre nach dem Karfreitagsgefecht in Afghanistan setzten Reservisten in ganz Brandenburg ein kraftvolles Zeichen der Solidarität. Unter dem Namen „16K3“ organisierten verschiedene Kameradschaften Gedenkmärsche, um den gefallenen und einsatzversehrten Soldaten der Bundeswehr Tribut zu zollen.
Fulda / Berlin. 166 Bundesdelegierte des Reservistenverbandes haben an diesem Wochenende im hessischen Fulda ein neues Präsidium gewählt. Neuer Verbandspräsident ist der 39-jährige Bastian Ernst aus Niedersachsen.
Am 5. Juli haben die Landesdelegierten in Potsdam einen neuen Landesvorstand gewählt. In wesentlichen Positionen konnten die Kameraden, trotz der großen zeitlichen Belastung, zum Weitermachen bewegt werden. Die stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Rod und Michael Mey verlassen den Landesvorstand. Den Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Oberhavel, Udo Lübeck, wählten die Landesdelegierten neu in den Vorstand.
Zur Jahresmitte führt die Landesgruppe Brandenburg in enger Folge gleich drei wichtige Veranstaltungen durch. Mit den Themen Sport und IGF, militärische Ausbildung sowie Verbandsarbeit bilden wir dabei einen großen Teil der Bandbreite der Reservistenarbeit im Reservistenverband ab.
Unter dem Motto „Bereit sein ist alles“ ist am 10. Oktober die Imagekampagne des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. gestartet. Den Startschuss für die Kampagne gab Verbandspräsident Prof. Dr. Patrick Sensburg. „Ohne Reserve geht es nicht, denn nur eine starke Reserve gewährleistet die notwendige Abschreckung, die wir angesichts der sicherheitspolitischen Entwicklungen brauchen. Die Kernbotschaft der Kampagne ‚Bereit sein ist alles‘ transportiert die Botschaft, dass es in der Hand der Gesellschaft liegt, verteidigungsfähig zu sein. Damit möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger aufrufen, für die Sicherheit und Stabilität unseres Landes einzustehen“, so Prof. Dr. Sensburg, der die Kampagne gemeinsam mit seinen zwei Stellvertretern Thomas Erndl MdB und Pascal Kober MdB sowie dem Vizepräsidenten für Kommunikation, Wolfgang Wehrend, vor dem Brandenburger Tor in Berlin vorstellte.
Die Reservistenkameradschaft Potsdam beteiligt sich in diesem Jahr am 14K3-Gedenkmarsch zur Erinnerung an die im Karfreitagsgefecht 2010 gefallenen deutschen Fallschirmjäger Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und Hauptgefreiter Martin Augustyniak.
Wenn die Schmerzensschreie gestandener Reservisten durch die Märkische Heide schallten, beging die Landesgruppe Brandenburg ihren Jahresabschluss. Verletzte gab es keine, aber die Auffrischung und auch drillmäßige Verwendung von Tourniquets und Notfallverbänden führten allen vor Augen, dass eine richtig angelegte Blutsperre notwendigerweise mit Schmerzen einhergeht. Die Ausbildung der RAG Sanitätsdienst Brandenburg war nur eine der Stationen auf der Marsch-Kombi-Übung am zweiten Adventswochenende auf dem Truppenübungsplatz Lehnin.
Am 5. September erlebten die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Strausberg einen Vortrag der Extraklasse. Gemeinsam mit Kameradinnen und Kameraden des ebenfalls in Strausberg beheimateten Partnerverbandes ABC Abwehrregiment 1 und zahlreichen Gästen nahmen sie an einer Sicherheitspolitischen Bildungsveranstaltung in den Räumen der Reservistenkameradschaft Strausberg in der Barnim-Kaserne teil.