Hervorgehoben
Nicht immer ist Neues auch gut. Ganz offensichtlich wird das beim neuartigen Corona-Virus, das seit März das Leben in Deutschland prägt. Dennoch kann auch daraus Gutes entstehen. Durch den Lockdown und die Kontaktbeschränkungen wurde die gesamte Jahresplanung der Landesgruppe Brandenburg hinfällig. Damit wurden aber auch Ressourcen frei, um ein schon länger angedachtes Vorhaben, die Durchführung von Online-Ausbildungen, umzusetzen.
Auch in Corona-Zeiten darf die militärische Ausbildung nicht zu kurz kommen. Der Erhalt und Erwerb der Wachfähigkeit stand deshalb in dieser Woche auf dem Dienstplan der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Brandenburg. Neben der theoretischen und praktischen Grundlagenausbildung stand dabei auch die Schießausbildung mit der Pistole P8 und dem Gewehr G36 auf dem Truppenübungsplatz Lehnin auf dem Programm.
Die digitale Premiere ist gelungen: Rund 55.000 Besucherinnen und Besucher waren im Livestream beim ersten digitalen Tag der Bundeswehr (TdBwTag der Bundeswehr) am 13. Juni dabei. Die Soldatinnen und Soldaten präsentierten sich unter dem Motto: „Wir sind da“ auf dem Youtube-Kanal Bundeswehr Exclusive.
An vielen Orten in Deutschland unterstützt die Bundeswehr die Eindämmung der Pandemie. Oberstabsgefreiter Alexander ist im Gesundheitsamt in Potsdam bei Kristina Böhm und ihrem Team im Einsatz.
Wie sieht der Arbeitsalltag unserer Soldaten vom Fernmeldebataillon 610 im Corona-Einsatz im Landkreis Barnim in Eberswalde aus? Davon überzeugte sich Generalmajor Carsten Breuer, Kommandeur des Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, am 7. Mai im Gesundheitsamt. 90 Soldaten sind in Brandenburg, wie hier in Eberswalde, zur Nachverfolgung von Infektionsketten eingesetzt.
Das Landeskommando Brandenburg informiert zur aktuellen “COVID-19-Lage” der Bundeswehr in Brandenburg.
Die Bundeswehr unterstützt seit Wochen bei der Bewältigung der Corona-Krise im Rahmen von Amtshilfe. Die angefragten Fähigkeiten reichen von der Bereitstellung von Infrastruktur, Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Sanitätsmaterial bis hin zu personeller Unterstützung für Gesundheitsbehörden.
Die Bundesgeschäftsstelle des Reservistenverbandes informiert, dass Reservistinnen und Reservisten im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützen können. Dazu ruft Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in der Welt am Sonntag auf. „Wir haben eine starke Reserve, die bereit ist, Verantwortung für unser Land zu übernehmen”, sagt Verbandspräsident Patrick Sensburg MdB dazu, selbst Oberstleutnant der Reserve.
Aktualisierung: Alle dienstlichen Veranstaltungen bis Ende April werden abgesagt.
Das Landeskommando Brandenburg hat am 12. März mitgeteilt, dass das für das kommende Wochenende als dienstliche Veranstaltung (DVag) geplante 1. Ausbildungswochenende abgesagt wird. Als Grund wurde die zunehmende Verbreitung des Coronaviruses genannt. Damit werden die allgemeinen Empfehlungen zur Eindämmung bzw. Verzögerung der Pandemie umgesetzt.
Am 22. Januar 1960 gründeten 27 junge Männer in Bonn eine Interessenvertretung für die Reservisten der damals noch jungen Bundeswehr. 60 Jahre später, gab es aus diesem Anlass eine bewegende Feierstunde im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Der Reservistenverband startet damit offiziell in sein Jubiläumsjahr.
Zum diesjährigen Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 17. und 18. August in Berlin öffnete auch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) seine Pforten. Zwei Mitglieder der Reservistenkameradschaft Potsdam halfen beim Auf- und Abbau und bei der Betreuung des Stands des Reservistenverbands.