Hervorgehoben
Das Präsidium des Reservistenverbandes hat die Gründung der Reservistenarbeitsgemeinschaft „Junge Reserve“ beschlossen. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, junge Menschen gezielt anzusprechen, aktiv in die Verbandsarbeit einzubinden und die Arbeit des Reservistenverbandes der jungen Generation ans Herz zu legen.
Der neunte Marsch zum Gedenken endete heute am Ehrenmal der Bundeswehr im Berliner Bendlerblock. 155 Reservistinnen und Reservisten sowie aktive Soldatinnen und Soldaten marschierten in den vergangenen vier Tagen durch Brandenburg und Berlin, um all jenen zu gedenken, die seit Bestehen der Bundeswehr im Dienst ihr Leben verloren haben. Dabei legten Sie 120 Kilometer für die 120 Gefallenen der Bundeswehr und weitere 3.447 Meter zurück, die symbolisch für die im Dienst verstorbenen Kameradinnen und Kameraden stehen.
Fulda / Berlin. 166 Bundesdelegierte des Reservistenverbandes haben an diesem Wochenende im hessischen Fulda ein neues Präsidium gewählt. Neuer Verbandspräsident ist der 39-jährige Bastian Ernst aus Niedersachsen.
Am 5. Juli haben die Landesdelegierten in Potsdam einen neuen Landesvorstand gewählt. In wesentlichen Positionen konnten die Kameraden, trotz der großen zeitlichen Belastung, zum Weitermachen bewegt werden. Die stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Rod und Michael Mey verlassen den Landesvorstand. Den Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Oberhavel, Udo Lübeck, wählten die Landesdelegierten neu in den Vorstand.
Unter dem Motto „Bereit sein ist alles“ ist am 10. Oktober die Imagekampagne des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. gestartet. Den Startschuss für die Kampagne gab Verbandspräsident Prof. Dr. Patrick Sensburg. „Ohne Reserve geht es nicht, denn nur eine starke Reserve gewährleistet die notwendige Abschreckung, die wir angesichts der sicherheitspolitischen Entwicklungen brauchen. Die Kernbotschaft der Kampagne ‚Bereit sein ist alles‘ transportiert die Botschaft, dass es in der Hand der Gesellschaft liegt, verteidigungsfähig zu sein. Damit möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger aufrufen, für die Sicherheit und Stabilität unseres Landes einzustehen“, so Prof. Dr. Sensburg, der die Kampagne gemeinsam mit seinen zwei Stellvertretern Thomas Erndl MdB und Pascal Kober MdB sowie dem Vizepräsidenten für Kommunikation, Wolfgang Wehrend, vor dem Brandenburger Tor in Berlin vorstellte.
Am 24. Juni führte die Landesgruppe Brandenburg eine Ausbildung am historischen Ort „Kesselschlacht von Halbe“ durch. Nach Einordnung der Veranstaltung unter den Gesichtspunkten historische Bildung, Traditionsverständnis der Bundeswehr und Mindset Landes- und Bündnisverteidigung erfolgte eine umfangreiche Einweisung in die damalige Lageentwicklung im April 1945.
Gestern erreichte den Reservistenverband die Bitte der Bundeswehr bei der schnellen Suche nach ca. 50 Reservistinnen und Reservisten, die im Rahmen einer Reservedienstleistung bei der Ausbildung befreundeter Streitkräfte unterstützen können.
Auch in diesen Wochen unterstützt die Bundeswehr weiter zivile Einrichtungen im Rahmen des Corona-Einsatzes. Neu hinzugekommen ist auch in der Brandenburg die Unterstützung von Alten- und Pflegeheimen durch Soldaten, die vor Ort Coronaschnelltest durchführen.
Lauter Fluglärm übertönt die Einweisung. Die Stimme von Hauptbootsmann Sebastian Riedl ist unter dem Dröhnen der Flugzeugtriebwerke kaum zu hören. Er steht vor einem unscheinbaren Gebäude am Parkdeck des Terminals D am Flughafen Tegel. Riedl und seine Soldatinnen und Soldaten vom Logistikbataillon 172 aus Beelitz weisen in die Corona-Tests ein. Sie nehmen die Daten der Reisenden auf.
Die Bundeswehr unterstützt das Land Brandenburg im Kampf gegen die Auswirkungen des Corona-Virus. Seit Kurzem helfen 24 Soldatinnen und Soldaten den zivilen Behörden bei der Überprüfung von Einreisenden und Reiserückkehrern am Flughafen Berlin-Schönefeld.